Gu shi shi jiu shou (1) "Hang hang chong hang hang" 古詩十九首 (其一) "行行重行行"
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Hanshi 漢詩 12.329.
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Jochen Kandel : Geh nur, geh!
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in: Kandel, Jochen. Sinesisches Liebesbrevier. Gedichte aus dem alten China. Würzburg: Selbstverlag, 1995. p. 122. -
Mau-Tsai Liu (1914–2007): Gedichte alten Stils in 19 Strophen. 1. Strophe "Du gehst, gehst und gehst immer weiter"
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in: Liu, Mau-Tsai. Chinesische Liebe, chinesischer Wein. Gedichte aus China mit einer Einführung in die chinesische Dichtkunst. Bonn: Georg Romberg, 1989. p. 48f. -
Franziska Meister (1908–?) and Arthur Waley (1889–1966): Siebzehn alte Gedichte "Weiter und weiter, immer nur weiter"
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in: Waley, Arthur and Meister, Franziska. Chinesische Lyrik aus zwei Jahrtausenden. Ins Deutsche übertragen von Franziska Meister. Hamburg: Marion von Schröder Verlag, 1951. p. 53f. -
Richard Wilhelm (1873–1930): Trennung
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Wandern, wandern immerfort, Abschied fürs Leben nahmst du von mir, Tausend Meilen bin ich von dir Durch des Himmels Weite getrennt. Weg und Steg, so steil, so lang: Wiedersehn? Wer weiß, wer weiß! Doch der Vogel aus fernem Süd Friert nach Sonne in Schnee und Eis. Daß wir schieden, der Tag ist fern – Loser wird täglich Gürtel und Kleid. Ziehende Wolke die Sonne verhüllt, Wandrer denkt nicht der Heimkehrzeit. Sehnsucht nach dir macht müd und alt; Jahre und Monde fliegen vorbei, – Laß! Gib's auf! Sprich nicht mehr davon! Iß und trink und mach dich frei. ––
in: Wilhelm, Richard. Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten. Lieder und Gesänge. Jena: Eugen Diederichs, 1922. p. 58. –
in: Gundert, Wilhelm. Lyrik des Ostens. München: Carl Hanser Verlag, 1952. p. 262. -
Erwin von Zach (1872–1942): Neunzehn alte Gedichte "Weiter und immer weiter geht Deine Reise"
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Weiter und immer weiter geht Deine Reise; ich bin leider gezwungen, mich von Dir noch bei Lebzeiten zu trennen. Du entfernst Dich von mir mehr als 10.000 Meilen weit; jeder von uns wird an einer anderen Stelle des Horizontes verbleiben. Da die Wege schwierig und lang sind, können wir nicht wissen, wann wir uns wiedersehen werden. Ein Pferd aus der Tartarei sehnt sich nach dem Wind aus Norden; ein Vogel aus dem Lande Yüeh (im Süden) baut sein Nest auf einem nach Süden strebenden Ast (d.h. ich hoffe, dass auch Du Sehnsucht nach der Heimat empfinden wirst). Mit jedem Tage wird die Entfernung zwischen uns grösser; Gewand und Gürtel werden mit jedem Tage loser (d.h. ich werde immer magerer). Treibende Wolken verfinstern die glänzende Sonne; daher kannst Du o Wanderer eine baldige Rückkehr nicht erhoffen (d.h. loyale Beamte werden verläumdet). Meine Sehnsucht nach Dir lässt mich altern; (seit unserer Trennung) geht das Jahr schnell seinem Ende entgegen. Doch ich will diese Gedanken verjagen und nicht mehr darüber sprechen; ich werde nur eifrig trachten, (durch mehr Essen) mich gesund zu erhalten.–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 513.
行行重行行。與君生別離。 相去萬餘里。各在天一涯。 道路阻且長。會面安可知。 胡馬依北風。越鳥巢南枝。 相去日已遠。衣帶日已緩。 浮雲蔽白日。遊子不顧返。 思君令人老。歲月忽已晚。 棄捐勿復道。努力加餐飯。