遊東田詩
Xie Tiao 謝朓 (464–499)
戚戚苦無悰。攜手共行樂。 尋雲陟累榭。隨山望菌閣。 遠樹曖阡阡。生煙紛漠漠。 魚戲新荷動。鳥散餘花落。 不對芳春酒。還望青山郭。
Ich besuche das Ostfeld Erwin von Zach (1872–1942)
— in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 347f.
Weil mein Herz betrübt ist ohne jeden freudigen Ausblick, ergreife ich die Hand [meines Freundes] und suche zusammen mit ihm Zerstreuung. Wir besteigen den mehrstöckigen Turm, um die Wolken zu beobachten; von dort aus bewundern wir die zahlreichen herrlichen Villen, die längs der Berge sich hinziehen. In verschwommener Ferne sieht man üppige Wälder; aus ihnen erheben sich Dünste in dichten Schwaden. Durch das Spiel der Fische werden die jungen Lotusse bewegt; durch das Auffliegen der Vögel werden die restlichen Blüten zu Falle gebracht. (Leider ist der Frühling vorüber) und wir sitzen nicht mehr vor duftendem Frühlingswein; da erinnere ich mich dann wieder (trotz der schönen Landschaft hier) mit Sehnsucht meines Heimatdorfes in den dunklen Bergen (von Anhui).