Da fu xian shi 答傅咸詩
by Guo Taiji 郭泰機 (ca. 250–300)
Dynasty: Jin 晉 (266–420)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Jinshi 晉詩 3.609f.
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Erwin von Zach (1872–1942): Ich sende diese Verse dem Fu Hsien
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Aus glänzend weissen Seidenfäden will ein armes Mädchen (damit meint Kuo T'ai-chi sich selbst) sich ein Gewand weben. Obwohl das arme Mädchen sehr geschickt (im Weben) ist, kann sie keines Webstuhls habhaft werden. Aus dem kalten Wetter entnimmt sie, dass das Jahresende nah ist; überdies sieht sie die Wildgänse nach Süden fliegen (d.h. in dieser Kälte wäre ein Seidengewand von keinem Nutzen für sie). Ein Schneider (d.i. Fu Hsien) handhabt Scheere und Maszstab; aber er will von ihr (die sich an ihn wegen eines Gewandes gewendet hat) nichts wissen und behandelt sie geringschätzig, wie einen weggeworfenen Gegenstand. Wenn ein Hochgestellter sein eigenes Wohlbefinden nicht mit dem Elend des Bittstellers vergleicht, wie kann ein armer Gelehrter auf seine Hilfe hoffen? Wenn jener morgens schon gefrühstückt hat, wie sollte er wissen, dass ich noch hungrig bin?–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 409f.
皦皦白素絲。織為寒女衣。 寒女雖妙巧。不得秉杼機。 天寒知運速。況復鴈南飛。 衣工秉刀尺。棄我忽若遺。 人不取諸身。世事焉所希。 況復已朝餐。曷由知我飢。