Ri ben dao ge 日本刀歌
by Ouyang Xiu 歐陽修 (1007–1072)
Dynasty: Song 宋 (960–1279)
Included in: Wang Shihou 王世厚 and Zhang Houhou 張弘泓 (eds.). Quan Song shi 全宋詩 (Complete Song Poems), Beijing daxue guwenxian yanjiu suo Beijing: Beijing daxue chubanshe, 1998. 299.3761.
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Günter Eich (1907–1972): Das japanische Schwert
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in: Gundert, Wilhelm. Lyrik des Ostens. München: Carl Hanser Verlag, 1952. p. 350. –
in: Eich, Günter. Aus dem Chinesischen (1949, 1950/1951), Bibliothek Suhrkamp. Frankfurt a. M.: Suhrkamp Verlag, 1976. p. 97f. -
Alfred Forke (1867–1944): Das japanische Schwert
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Weit ist's bis zum Land der Kun-yi; Man gelangt dahin nur schwer. Edelsteine soll'n sie schnitzen, Doch wer weiß, ob wahr die Mär'. Kürzlich kam ein Schwert gar kostbar Aus dem Lande Japan her. Es erwarb ein Yüeh Kaufmann, Östlich von dem weiten Meer. Duft'ges Holz war seine Scheide; Eine Fischhaut klebte dran, Und wie Gold und Silber zierten Bronze es und Argentan. Hundert Unzen ein Liebhaber Für das Schwert dem Händler gab, Denn er schätzte es und wehrte Damit böse Geister ab. Jenes Land ist eine große Insel, sagt man uns, im Meer. Reich und fruchtbar ist der Boden, Und es herrscht dort Zucht und Ehr'. Einst in alter Zeit betörte Hsü Fu vieles Volk in Tch'in, Um den Lebenssaft zu suchen Führte Knaben er dorthin. Und es sind von fünf Gewerben Künstler auch mit ihm gereist. Ihre Werke man noch heute Als sehr schön und kunstvoll preist. Unter früher'n Herrschern kamen Oft Gesandte mit Tribut, Und den feinen Stil verstanden Dortige Gelehrte gut. Zu der Zeit, als Hsü Fu reiste, War noch nicht der Bücherbrand: Viele längst verscholl'ne Werke Sind noch jetzt in jenem Land. Daß man sie nach China sende, Hindert ein Verbot gar streng. Niemand ist dort, dem zu deuten Jene alte Schrift geläng'. Satzungen der alten Fürsten Birgt ein Land der Barbarei. Durch die Flut der blauen Wogen Steht der Zugang uns nicht frei. Der Gedanke hat zu Tränen Manches Auge schon gerührt, Und dem rostbedeckten Kurzschwert Kaum Erwähnung noch gebührt.–
in: Forke, Alfred. Dichtungen der Tang- und Sung-Zeit, Veröffentlichungen des Seminars für Sprache und Kultur Chinas an der Hamburgischen Universität. Hamburg: Friederichsen, de Gruyter & Co., 1929. p. 115-117.
昆夷道遠不復通,世傳切玉誰能窮。 寶刀近出日本國,越賈得之滄海東。 魚皮裝貼香木鞘,黃白閑雜鍮與銅。 百金傳入好事手,佩服可以禳妖凶。 傳聞其國居大島,土壤沃饒風俗好。 其先徐福詐秦民,採藥淹留丱童老。 百工五種與之居,至今器玩皆精巧。 前朝貢獻屢往來,士人往往工詞藻。 徐福行時書未焚,逸書百篇今尚存。 令嚴不許傳中國,舉世無人識古文。 先王大典藏夷貊,蒼波浩蕩無通津。 令人感激坐流涕,鏽澁短刀何足云。