Xi zuo yan shi 戲作豔詩

by Xiao Yi 蕭繹 (508–554)

Dynasty: Liang 梁 (502–557)

Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Liangshi 梁詩 25.2051.

Compare translations

Translations

1
  • Alfred Forke (1867–1944): Verschmäht
    Eben trat sie in die Halle, Als die zweite Gattin nahte; Aus dem Hause eilend traf sie An der Thür der früh're Gatte. Sie verstummte; keine Silbe Ueber ihre Lippen bringend; Fest die schlanken Hände pressend, Stand sie da, nach Fassung ringend. Hastig regte sie den Fächer, Welcher glich dem Mond, dem vollen, Wollte ihre Thränen bergen, Die hervor gleich Perlen quollen. Ach! es währt ihr jetz'ges Leiden Immerdar und will nicht schwinden, Und es kann die alte Liebe Nimmermehr ein Ende finden!

    in: Forke, Alfred. Blüthen chinesischer Dichtung. Magdeburg: Commissionsverlag: Faber'sche Buchdruckerei, A. & R. Faber, 1899. p. 62f.
    in: Oehlke, Waldemar. Chinesische Lyrik und Sprichwörter. Bremen-Horn: Walter Dorn-Verlag, 1952. p. 52.

入堂值小婦。出門逢故夫。 含辭未及吐。絞袖且踟蹰。 搖茲扇似月。掩此淚如珠。 今懷固無已。故情今有餘。