Cong you jing kou bei gu ying zhao shi 從遊京口北固應詔詩

by Xie Lingyun 謝靈運 (385–433)

Dynasty: Liu Song 劉宋 (420–479)

Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Songshi 宋詩 2.1158.

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  • Erwin von Zach (1872–1942): Im Gefolge des Kaisers (Sung Kao-tzu) besuche ich den Pei-ku-Berg bei Ching-k'ou und dichte im Auftrag des Kaisers diese Verse
    Das kaiserliche Jadesiegel ist ein Zeichen des Vertrauens des Volkes in die Gerechtigkeit des Herrschers; die gelbe Karosse zeigt seine hohe Würde an. Beide Dinge dienen zur Abgrenzung der wechselseitigen Pflichten und zur Erziehung des Volkes (zur Loyalität); ihre Bedeutung ist infolge des darin zum Ausdruck kommenden göttlichen Gesetzes ungewöhnlich gross. Früher habe ich (von Kaiser Yao) gehört, dass er am Ufer des Fen-Flusses lustwandelte (Texts of Taoism I 172; vgl. übrigens Han Wu-ti's Herbstwind, WH 45/26b); jetzt sehe ich (unseren Kaiser) einen Ausflug aufs Land (fern vom Staube der Stadt) machen. Unter Trompetenschall bricht der Kaiser vom lenzlichen Ufer des Stromes auf; er verlässt seinen Wagen und steigt bis zur Spitze des Berges hinauf. Vom oben aufgeschlagenen Zelte erblickt man unten das Spiegelbild des Berges im Wasser; von den Sitzen des festlichen Mahles schaut man hinab auf die rückkehrende Flut. Ferne Berge zeigen ihre an Orchideen reichen Waldungen; die glänzende Sonne bescheint das Alluvium des Stromes. Die Ebene ist mit grünen Weiden bepflanzt; auf Hügeln und in Gärten sieht man überall rote Pfirsiche. Das Herz des Kaisers erinnert in seiner Herrlichkeit an den Segen der Sonne; die zahllosen Wesen der Natur werden seiner Gnade teilhaftig wie der Beleuchtung durch die Sonne. Wenn ich mein Gewissen erforsche, finde ich, dass ich unberechtigterweise Beamter geworden bin; denke ich an meinen steten Wunsch (Einsiedler zu werden), schäme ich mich des Gehaltes, den ich als Beamter beziehe (Legge IV 299). Die Tüchtigen wie die Dummen müssen beide nach ihrem Können behandelt werden; daher (d.h. wegen meiner Dummheit) muss auch ich schliesslich zu meinem Nest im Walde (der Heimat) zurückkehren. Dieser alte Wunsch (mich ins Privatleben zurückzuziehen) beschäftigt mich schon lange; wenn ich jetzt die Natur betrachte, (erscheint er von neuem und) singe ich daher dieses lange Lied.

    in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 337f.

玉璽戒誠信。黃屋示崇高。 事為名教用。道以神理超。 昔聞汾水遊。今見塵外鑣。 鳴笳發春渚。稅鑾登山椒。 張組眺倒景。列筵矚歸潮。 遠巖映蘭薄。白日麗江臯。 原隰荑綠柳。墟囿散紅桃。 皇心美陽澤。萬象咸光昭。 顧己枉維縶。撫志慚場苗。 工拙各所宜。終以反林巢。 曾是縈舊想。覽物奏長謠。