Yin jiu shi er shi shou (7) "Qiu ju you jia se" 飲酒詩二十首 (其七) "秋菊有佳色"
by Tao Yuanming 陶淵明 (365–427)
Dynasty: Jin 晉 (266–420)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Jinshi 晉詩 17.998.
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James Robert Hightower (1915–2006): Twenty Poems After Drinking Wine, VII
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in: Hightower, James Robert. The Poetry of T'ao Ch'ien. Oxford: Clarendon Press, 1970. p. 133f.
The translator also provides commentary to the poem on pages 133-136. -
Sabine Röser : Beim Wein geschrieben, VII
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in: Pohl, Karl-Heinz. Der Pfirsichblütenquell. Tao Yuanming. Gesammelte Gedichte. Köln: Diederichs, 1985. p. 122. -
Carla Steenberg and Hsiang-fan Hu : Chrysanthemen
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in: Steenberg, Carla and Hu, Hsiang-fan. Über die Bambusbrücke. Chinesische Miniaturen. Berlin: Theseus Verlag, 2000. p. 75. -
Richard Wilhelm (1873–1930): Die Chrysanthemen
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In später Pracht erblühn die Chrysanthemen, Ich pflücke sie, vom Perlentau benetzt. Um ihre Reinheit in mich aufzunehmen, Hab' einsam ich zum Wein mich hingesetzt. Die Sonne sinkt, die Tiere gehn zur Ruhe, Die Vögel sammeln sich im stillen Wald. - Fern liegt die Welt mit ihrer Unrast Kummer, Das Leben fand ich, wo der Wahn verhallt.–
in: Wilhelm, Richard. Chinesisch-Deutsche Jahres- und Tageszeiten. Lieder und Gesänge. Jena: Eugen Diederichs, 1922. p. 64. –
in: Gundert, Wilhelm. Lyrik des Ostens. München: Carl Hanser Verlag, 1952. p. 277. –
in: Bogner, Ute. Gedichte. Eine Auslese. Weinheim: Zweiburgen-Verlag, 1979. p. 311. –
in: Hucke, Helene (ed.). Eine Freude vertreibt hundert Sorgen. Fernöstliche Weisheiten. Köln: Buch und Zeit Verlagsgesellschaft mbH, 1985. p. 113. -
Erwin von Zach (1872–1942): Zwei Gedichte ohne besonderen Titel "Die Chrysanthemen des Herbstes zeigen ihre schönen Farben"
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Die Chrysanthemen des Herbstes zeigen ihre schönen Farben; ich pflücke ihre taubenetzten Blüten. Ich tauche sie in den Wein, der uns die Sorgen vergessen lässt; er macht, dass ich alle Erinnerung an die von mir aufgegebene Welt verliere. Obwohl ich allein (ohne Freund) trinke, schenke ich mir nach Leeren des (ersten) Bechers natürlich (von neuem) aus dem Kruge ein. Wenn die Sonne untersinkt, gehen alle Tiere zur Ruhe und die Vögel eilen zwitschernd in ihren Wald zurück. Ich pfeife voll innerer Genugtuung unter dem östlichen Fenster, denn wieder einmal fühle ich mich in diesem Leben zufrieden.–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 544.
秋菊有佳色。裛露掇其英。 汎此忘憂物。遠我遺世情。 一觴雖獨進。杯盡壺自傾。 日入群動息。歸鳥趨林鳴。 嘯傲東軒下。聊復得此生。