Shi zuo zhen jun can jun jing qu e shi 始作鎮軍參軍經曲阿詩
by Tao Yuanming 陶淵明 (365–427)
Dynasty: Jin 晉 (266–420)
Included in: Lu Qinli 逯欽立 (ed.). Xian Qin Han Wei Jin Nanbeichao shi 先秦漢魏晉南北朝詩 Beijing: Zhonghua shuju, 1983. Jinshi 晉詩 16.982.
Compare translationsTranslations
3-
Gabriele Boege : Geschrieben, als ich zu Beginn meines Dienstes als Adjutant des Generals der Befriedigungsarmee durch Qu'e kam
–
in: Pohl, Karl-Heinz. Der Pfirsichblütenquell. Tao Yuanming. Gesammelte Gedichte. Köln: Diederichs, 1985. p. 102. -
James Robert Hightower (1915–2006): Lines written as I passed through Ch'ü-o On First Being Made Adviser to the General
–
in: Hightower, James Robert. The Poetry of T'ao Ch'ien. Oxford: Clarendon Press, 1970. p. 95.
The translator also provides commentary to the poem on pages 95-98. -
Erwin von Zach (1872–1942): Soeben zum Sekretär des Generals (der den Titel "Wahrer der Disziplin" führt) ernannt, komme ich an Ch'ü-o vorüber und mache dieses Gedicht
Display translation
Als ich noch jung war, wollte ich mit den Angelegenheiten der Welt nichts zu tun haben und widmete mich ganz der Gitarre und den Büchern. Obwohl nur mit einem groben Hemd bekleidet, freute ich mich, meinen Neigungen leben zu können; obwohl oft in Not, war ich stets guter Stimmung. Mit der Zeit wurde ich abgelenkt von meiner dunklen Bestimmung; gegen meinen Willen wurde ich ein Nichtstuer auf der grossen Strasse (d.h. in der Beamtenlaufbahn). Ich warf den Wanderstab weg und liess in aller Früh mein Gepäck für die Reise vorbereiten; ich wollte mich nur für kurze Zeit von meinem Garten und Feld entfernen. Auf einsamem Boot zog ich in weite Entfernungen; sehnsüchtige Gedanken an die Rückkehr beschäftigten mich ununterbrochen. Ging meine Reise etwa nicht weit? Es war ein endloses Auf und Ab über mehr als tausend Meilen. Meine Augen sind jetzt schon müde vom ewigen Wechsel der Landschaft und dieser langen Reise; mein Herz denkt voll Sehnsucht der Klause inmitten der Berge und Marschen (der Heimat). Wenn ich zu den Wolken aufschaue, schäme ich mich vor dem (frei) in den Lüften fliegenden Vogel; wenn ich am Wasser stehe, erröte ich vor (den nach Herzenslust) hin- und herwandernden Fischen. Der richtige Gedanke (der Freiheit) war von jeher in meiner Brust; wer hätte gedacht, dass ich mich durch eine amtliche Stellung würde binden lassen? Nur für kurze Zeit will ich dieser Veränderung des Schicksals folgen; schliesslich kehre ich - wie einst Pan Ku (B.D. No. 1600) - in meine Hütte zurück.–
in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 453f.
弱齡寄事外。委懷在琴書。 被褐欣自得。屢空常晏如。 時來苟冥會。踠轡憇通衢。 投策命晨裝。暫與園田疏。 眇眇孤舟逝。緜緜歸思紆。 我行豈不遙。登降千里餘。 目倦川塗異。心念山澤居。 望雲慚高鳥。臨水愧遊魚。 真想初在襟。誰謂形蹟拘。 聊且憑化遷。終返班生廬。