詠史詩八首 (其七) "主父宦不達"
Zuo Si 左思 (ca. 250–ca. 305)
主父宦不達。骨肉還相薄。 買臣困樵採。伉儷不安宅。 陳平無產業。歸來翳負郭。 長卿還成都。壁立何寥廓。 四賢豈不偉。遺烈光篇籍。 當其未遇時。憂在填溝壑。 英雄有迍邅。由來自古昔。 何世無奇才。遺之在草澤。
Acht Preislieder über geschichtliche Ereignisse der Vergangenheit "Chu-fu [Yen] wollte Beamter werden, hatte aber in seinen Bestrebungen keinen Erfolg" Erwin von Zach (1872–1942)
— in: Zach, Erwin von. Die chinesische Anthologie, Harvard Yenching Institute Studies 18. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press, 1958. p. 315.
Chu-fu [Yen] wollte Beamter werden, hatte aber in seinen Bestrebungen keinen Erfolg; selbst seine Blutsverwandten verachteten ihn deswegen. [Chu] Mai-ch'en (BD No. 465) mühte sich ab beim Sammeln von Brennholz; seine Frau konnte diese Armut nicht weiter ertragen (und verliess ihn). Ch'en P'ing (BD No. 240) besass keinen Grund und Boden; wenn er abends (von der Suche nach Arbeit) zurückkam, verbarg er sich in einer Hütte an der äusseren Stadtmauer. Als Ssu-ma Hsiang-ju nach seiner Heimat Ch'eng-tu[-fu] zurückkehrte, wie kahl und öde waren die vier Mauern seiner Behausung! Waren diese vier Männer etwa keine Helden? Erhellen doch ihre Taten die Blätter der Geschichte! Zur Zeit, als sie noch nicht vom Glück begünstigt waren, mussten sie fürchten in einer Gosse oder einem Graben Hungers zu sterben. Auch Helden haben Augenblicke der Not und Bedrängnis; dies gilt seit den ältesten Zeiten. Welche Generation hätte nicht aussergewöhnliche Talente hervorgebracht, die aber unbekannt in ihren Dörfern blieben, ohne verwendet zu werden?